Es ist ein besonderer, außergewöhnlicher Rückblick auf 2020.
In den ersten zehn Wochen des Jahres lief alles in den „normalen Bahnen“ in unserem Alltag.
Die schnelle Verbreitung des Corona Virus stoppte dann am Frühlingsbeginn den Fluss der Normalität.
Besonders eindrucksvoll in meiner Erinnerung sind die Gespräche über den Gartenzaun oder über den Balkon. Zum Osterspaziergang durften nur fünf Personen aus höchstens 2 Haushalten gemeinsam unterwegs sein. Abstands – und Hygiene-Regeln bestimmten ganz schnell das Zusammensein der Menschen im privaten Umfeld und natürlich auch in der ZeitOase.
Unser Engagement und unsere Kreativität wurden neu angefragt, um Kontakte zu den Menschen zu halten. Im übertragenen Sinn wurden wir in einer neuen Weise zu Brückenbauer:nnen.
Am 8. Dezember begleitete ich eine Zeit- und eine Dank-Stifterin auf ihrem Spaziergang an der Elbe entlang. Seit über einem Jahr sind Monika Zimmermann und Margarete Muthmann ein sogenanntes Tandem. Das heißt sie sind patenschaftlich über das vom Bundesministerium für Familie, Senioren und Frauen geförderte Programm „Menschen stärken Menschen“ miteinander verbunden.
Wie gut ihnen die Zeit miteinander tut, war auf ihren Gesichtern zu sehen. Nicht nur die Dezembersonne strahlte und warf ein bezauberndes Licht auf die Brücken über dem Fluss. Es sind vielleicht in diesen Tagen kleine Gesten, schöne Momente, die uns durch diesen „anderen Advent“ hindurchhelfen. Die Hoffnung bleibt, dass wir im Jahr 2021 uns wieder neu finden und treffen können. M. Diehl





Gemeinsam, aber getrennt in Gruppe A und B, haben wir im September Erinnerungen an das gesellschaftliche Leben in unseren Ortschaften gesammelt: Was gab es für Gaststätten, Einkaufs-möglichkeiten, Treffs, Handwerker, besondere Höfe, …? Wer hat alles in einem Orchester musi-ziert oder im Chor gesungen? An welche Feste erinnert man sich besonders gern? Wer hat sich in welchem Verein engagiert? Welche waren oder sind die Lieblingsplätze?
Viele Dank- und Zeitstifter:innen haben Alben oder einzelne Bilder mitgebracht. Sie wurden abfotografiert und dann mit dem Beamer in der nächsten Woche der anderen Gruppe gezeigt. So konnten die schönen Erinnerungen in beiden Gruppen geteilt werden.